Gipfel-Message vom 24. Juni 2006
Thema:
Gottes Geschichte mit Israel - und ein Blick in die Zukunft
Was
man über die Geschichte des Volkes Israel von Jesu Zeit bis heute
wissen sollte:
- Zur Zeit Jesu ist Israel von Römern besetzt.
- Immer wieder gibt es Aufstände der Juden für die Freiheit
Israels. Die Römer aber schlugen die Aufstände nieder.
- Markantes Datum: Im Jahr 70 n.Chr. wurde der Tempel in Jerusalem,
das Heiligtum der Juden, von den Römern zerstört (Jesu kündigt
dies in Matthäus 24,1 an)
- Im Jahr 135 n.Chr. hatten die Römer dann von den jüdischen
Aufständen endgültig genug: Jerusalem wurde zu großen
Teilen zerstört und die Juden aus Israel vertrieben. Die Römer waren es auch, die das Land fortan Palästina nannten, das Land der Philister.
- In den nächsten etwa 1800 Jahren war das Gebiet Israel zeitweise
Teil des römischen Reiches, dann unter arabischer Herrschaft, die
Kreuzfahrer versuchten ein "Lateinisches Königreich Jerusalem"
zu errichten, bevor es dann aber unter islamische Regentschaft geriet
und schließlich jahrhundertelang Teil des Osmanischen Reiches
war.
- Das Blatt wendete sich mit dem 1. Weltkrieg. Dieser ging für
das Osmanische Reich verloren und Großbritannien (Kriegsgewinner)
bekam 1920 vom Völkerbund den Auftrag zur Verwaltung des Territoriums
Palästina. Dies umfasst das heutige Jordanien, Israel und die palästinensischen
Autonomiegebiete.
- Der Auftrag beinhaltete: "Errichtung einer nationalen Heimstätte
für das jüdische Volk in Palästina". Bedingung war,
dass auch die bürgerlichen und religiösen Rechte der Nicht-Juden
gewahrt bleiben.
- Starke Zuwanderung von Juden begann, die bis heute andauert. (Es ist übrigens als Wunder anzusehen, dass das jüdische Volk trotz 1800 Jahre Zerstreuung seine nationale Identität bewahrt hat und nun für eine Rückkehr bereit steht.)
- Das Gebiet Palästina war so groß, dass sich Großbritannien schnell
vom großen östlichen Teil trennte. Daraus entwickelte sich
als arabisch geprägtes Emirat das heutige Jordanien. Es blieb also
nur der westliche Teil von Palästina als mögliche Heimat für
die Juden übrig.
- Unter dem Eindruck des 2. Weltkrieges entschieden die Vereinten Nationen
1947 das verbleibende Gebiet nochmals in einen jüdischen und einen arabischen
Staat aufzuteilen. Juden akzeptierten, Araber nicht. Unter arabischem Druck verließen die Palästinenser den jüdischen Teil, um sozusagen das Schlachtfeld freizugeben.
- 1948 Gründung des Staates Israel. Trotz militärischer Übermacht der Araber konnten die Juden ihren Teil des Landes verteidigen.
- In der nachfolgenden Zeit viele Kriege und Konflikte in diesem Gebiet
wie wir es aus den Nachrichten kennen.
Nun könnte man viele Prophetien aufzählen, die sich genau
mit der Geschichte Israels decken, z.B.
- 5. Mose 28,64-67: Das Volk Israel wird
unter alle Völker auf der ganzen Erde zerstreut und nirgends Ruhe
finden und viel Angst haben müssen.
- Hesekiel 36,24-27: Gott wird die Juden
aus allen Nationen und Ländern zurück in ihr Heimatland bringen
- Sacharja 12,2+3: Die Völker der
Erde werden sich bis zum Ende um Jerusalem streiten.
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WIE GEHT ES NUN WEITER MIT ISRAEL UND DER WELT?
Dazu einige biblische Prophetien:
Daniel
9, 25-27 (Hoffnung für Alle)
Prophetie in babylonischer Gefangenschaft, im 6. Jahrhundert v.Chr.
Nun
hör gut zu, damit du meine Worte verstehst: Zwischen dem Befehl,
Jerusalem wiederaufzubauen, und dem Auftreten eines von Gott erwählten
Herrschers liegen sieben mal sieben Jahre. Zweiundsechzig mal sieben
Jahre lang werden in Jerusalem Straßen und Befestigungsgräben
gebaut, doch es wird eine Zeit großer Bedrängnis sein. Nach
den zweiundsechzig mal sieben Jahren wird ein von Gott Auserwählter
hingerichtet, ohne daß er irgendwo Hilfe findet. Dann zerstört
das Heer eines fremden Machthabers die Stadt und den Tempel wie eine
reißende Flut. Bis zum Ende herrschen Krieg und Verwüstung,
denn so hat es Gott beschlossen. Der Machthaber wird vielen Menschen
einen Bund aufzwingen, der sieben Jahre lang gelten wird. Nach der Hälfte
dieser Zeit verbietet er den Opferdienst am Tempel und stellt dort eine
abscheuliche Götzenstatue auf. Doch auch dieser grausame Herrscher
wird untergehen, denn Gott hat sein Urteil über ihn gesprochen.
Der
erwähnte Befehl zum Wiederaufbau der Stadt Jerusalem geschah vom
persischen König Artaxerxes 444 v.Chr, was wir aus der genauen
Angabe in Nehemia 2,1-8 wissen.
(Quelle: http://www.dasjahrderbibel.de/Bibel/ErfuellteProphetie.htm)
Von da an werden 7x69 (=483) Jahre ins Land ziehen, bis der von Gott Auserwählte
(Christus) hingerichtet wird. Dies ist genau so eingetreten! Anschließend herrschen bis zum Ende Krieg und Verwüstung
in Jerusalem. Dies ist offensichtlich auch der Fall!
Dann wird ein Machthaber auftreten, mit vielen Menschen einen Bund eingehen,
diesen brechen und eine Götzenstatue am Tempel (dem Heiligtum in
Jerusalem) aufstellen.
Bei
diesem Herrscher handelt es sich m.E. um den Antichristen. Mit politischer
und religiöser Macht von allen Seiten ausgestattet, erscheint er
zunächst als jemand, der ein starkes Bündnis für 7 Jahren
schaffen wird. Vermutlich wird er zunächst sogar als Friedensbringer
gefeiert. Doch er wird das Bündnis nach der Hälfte der Zeit
brechen. Markantes Kennzeichen: Eine abscheuliche Götzenstatue
im Heiligtum Jerusalems.
Offenbarung 13 beschreibt ausführlich
das Auftreten des Antichristen. Auch die Götzenstatue kommt dort
wieder zur Sprache.
Die genannten Verse aus Daniel sind nicht aus der Luft gegriffen, sondern
Jesus selbst weist darauf hin, als er von den Jüngern nach dem
Ende der Welt gefragt wird:
Die
Jünger fragten Jesus in Matthäus 24: Sag uns, wann wird das geschehen, und woran können
wir erkennen, dass du wiederkommst und das Ende der Welt da ist?
Jesu
Antwort: Die ersten Zeichen sind: Kriege, Hungersnöte, Erdbeben,
Seuchen
doch das ist nicht das Ende
Dann
wird Jesus konkret:
Matthäus
24,15+16 (Gute Nachricht)
Im Buch des Propheten Daniel ist die Rede von einem entsetzlichen Scheusal
- wer das liest, überlege sich, was es bedeutet! Wenn ihr das entsetzliche
Götzenbild im Heiligtum stehen seht, dann sollen die Bewohner Judäas
in die Berge fliehen.
Jesus kündigt weiter an, dass es dann eine heftige Bedrängnis
rund um Jerusalem geben wird. Eine Bedrängnis, wie sie es noch
nie gegeben hat. Aus der nachfolgenden Bibelstelle geht hervor, dass
es sich dabei um einen gewaltigen Krieg um Jerusalem handelt, der mit
dem Eingreifen Gottes bzw. dem Wiederkommen von Jesus endet:
Sacharja 14, 1-13 (letztes Kapitel)
Der
Herr sagt: "Mein Gerichtstag, der Tag des Herrn, kommt, da werden
eure Feinde vor euren Augen die Beute verteilen, die sie euch abgenommen
haben. Alle Völker werde ich zum Kampf gegen Jerusalem versammeln.
Sie werden die Stadt erobern, die Häuser plündern und die
Frauen schänden. Von den Leuten in der Stadt wird die Hälfte
in die Gefangenschaft geführt; nur der Rest darf in der Stadt bleiben."
Dann aber, an jenem Tag, wird der Herr selbst gegen diese Völker
in den Kampf ziehen, wie er in früheren Zeiten für sein Volk
gekämpft hat. Er stellt sich auf den Ölberg, der östlich
von Jerusalem liegt, und der Berg wird sich von Osten nach Westen in
zwei Teile spalten. Die eine Hälfte weicht nach Norden aus, die
andere nach Süden, sodass ein breites Tal entsteht. In dieses Tal
zwischen meinen beiden Bergen werdet ihr fliehen und das Tal wird sich
bis nach Azal erstrecken; ihr werdet fliehen, wie eure Vorfahren zur
Zeit des Königs Usija vor dem Erdbeben geflohen sind. Dann wird
der Herr, unser Gott, in Jerusalem einziehen, begleitet von allen seinen
heiligen Engeln. An jenem Tag wird es kein Licht mehr geben, das wieder
dunkel wird. Es wird dann ununterbrochen Tag sein, nicht abwechselnd
Tag und Nacht; ja, auch am Abend bleibt es hell. Nur der Herr weiß,
wann das eintrifft. An jenem Tag wird in Jerusalem eine Quelle mit Leben
spendendem Wasser entspringen; die eine Hälfte fließt in
das Meer, das im Osten liegt, die andere in das Meer im Westen. Das
Wasser wird im Winter wie im Sommer fließen und nie versiegen.
Dann wird der Herr über alle Völker der Erde König sein.
Er allein wird Gott sein an jenem Tag, zu ihm allein werden die Völker
beten. Die Bewohner Jerusalems werden in Sicherheit leben und keine
Vernichtung wird sie mehr bedrohen. Die Völker aber, die gegen
Jerusalem herangezogen sind, wird der Herr mit einer schrecklichen Krankheit
schlagen. Ihr Fleisch verfault, während sie noch auf ihren Füßen
stehen; die Augen in ihren Höhlen und die Zunge im Mund werden
plötzlich verwesen. An jenem Tag wird der Herr sie so sehr erschrecken,
dass sie völlig verwirrt sind und einer über den andern herfällt.
Anmerkung: Jesus kommt wieder, auf dem Ölberg! Das ist exakt der
Ort, an dem er sich auch zum letzten Mal öffentlich zeigte (Himmelfahrts-Ereignis)
Wenn
man Sacharja noch weiter liest, wird deutlich, dass vom Eingreifen Gottes
in diese Schlacht an eine Friedenszeit auf Erden beginnt. Und wenn man
dazu Offenbarung 20 (drittletztes Kapitel
der Bibel) liest, stellt man fest, dass diese Friedenszeit 1000 Jahre
dauern wird. - 1000 Jahre, in denen Satan festgebunden ist und nichts
tun kann. Und 1000 Jahre, in den Christus zusammen mit denen regieren
wird, die in der Zeit der großen Bedrängnis das Standbild
nicht angebetet haben. Also ist dies noch nicht der Himmel - sondern
ein irdisches Friedensreich!
Um
es kurz zu fassen: Nach diesen 1000 Jahren wird der Satan noch mal losgelassen.
Nochmal darf er sein Unwesen treiben und die Menschen verführen.
Wenn er sie aber dann abermals nach Jerusalem zum Krieg führen
will, fällt Feuer vom Himmel und verbrennt ihn. Das ist dann endgültig
das Ende der Welt. Danach folgt das Gericht über alle Lebenden
und Toten. Diejenigen, die im so genannten Buch des Leben stehen - also
Jesus als ihren Retter annahmen - werden bewahrt. Alle anderen werden
auf ewig verbannt.
Auf die Geretteten wartet dann das, was in den letzten letzten beiden
Kapiteln der Bibel beschrieben ist, nämlich die neue, ewige, friedliche
Schöpfung.
Offenbarung
21,1-5
Und
ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel
und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. Und
ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel
herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren
Mann. Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her,
die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er
wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst,
Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen
von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei
noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf
dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu!